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NOSTALGIE-SKIRENNEN
Historie (Auszug homepage www.Sankt-Englmar.de)

Die Skigeschichte des bekannten Wintersportortes Sankt Englmar geht zurück bis in die Anfänge des letzten Jahrhunderts. Ein Kooperator namens Hermann Plass wurde durch das Regensburger Ordinariat nach Sankt Englmar versetzt. In dem Begleitschreiben an den Ortspfarrer hieß es: “...ein Mann von zarter Gesundheit, der der Schonung bedarf”. Dass dem nicht so war, stellte dieser bald auf Skiern unter Beweis, kein Berg war vor dem passionierten Skipionier sicher. Plass war es vermutlich auch, der den Schulkindern von Sankt Englmar den ersten Unterricht auf den “Brettern” erteilte.

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Somit stand auch den ersten Wettkämpfen nichts mehr im Weg und bereits 1901 gab es die ersten organisierten und schon mit Preisen ausgelobten Schirennen. Die Sieger damals: Xaver Rackl und Sepp Hirtreiter (Gellschmid). Bei der Siegerehrung soll es recht zünftig zugegangen sein - eine Blaskapelle spielte schneidig auf und sogar die Preise konnten sich sehen lassen: Der höchste Preis betrug rund 15 Mark, was ungefähr einem Wochenlohn entsprach, daneben gab es Pokale, Wurstkränze und Brezen. Einen Ehrenpreis erhielt Xaver Rackl bei einem der ersten Rennen: einen wundervoll gearbeiteten Zinnkrug – gestiftet von Frl. Hedwig Dietl (Brauereibesitzerstochter aus Straubing), den er immer in Ehren hielt, obwohl ihm später sogar ein goldener „Zwanz´ger“ dafür geboten worden sein soll.

Der Gellschmied, Josef Hirtreiter, schilderte eines der ersten Rennen so: Es war ein großer Tag für das Dorf, wenn der Posthalter, der damalige Reichstagsabgeordnete Josef Echinger, das Schirennen am Predigtstuhl veranstaltete. Ganz Englmar war auf den Beinen und wirkte gern und begeistert mit. Da war der Böllerschütze, der das Zeichen zum Start gab, der Trompeter, der die Ankunft der Rennläufer ankündigte, da waren die Zielhelfer, die bei der Feststellung der Reihenfolge beim Eintreffen im Ziel tätig waren – und wer nicht aktiv beteiligt war, der säumte die Rennstrecke und sparte nicht mit anfeuernden Zurufen und Applaus für die jungen Rennläufer.
 

Ein Nostalgie-Skirennen als Erinnerung an die Anfänge

Diese alten Zeiten der Schipioniere will man in Sankt Englmar wieder aufleben lassen mit einem Nostalgieskirennen am Faschingsdienstag, den 4. März 2003. Wie vor mehr als 100 Jahren, zum Gedenken auch an Hermann Plass und die Pioniere des Skisports in Sankt Englmar, „stürzen“ sich die Teilnehmer in alter Tracht auf historischen Brettern am Ortsrand von Sankt Englmar vom Startpunkt Rodelhang am Tannenhof über die „Glashütter Hänge“ zum Ziel im Kurpark zu Tal.

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